Ziele setzen – 13db Audio Knowledge
Ziele setzen

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Was baust du mit einem Hammer, ein paar Nägeln und Brettern? Wohin fährst du mit einem vollgetankten Auto? Und was würdest du mit einem dicken Lottogewinn anfangen?

Ohne Ziel und Plan könnten die wunderlichsten und interessantesten Dinge geschehen, die Wahrscheinlichkeit dass du am Ende all dein Geld verjubelst und mit einem Haufen Sperrmüll im Kofferraum in der Pampa stecken bleibst, weil dein Benzin zur Neige geht, ist jedoch viel wahrscheinlicher.

Sich selbst realistische Ziele zu setzen und aktiv an ihrer Verwirklichung arbeiten spielt beim Zeitmanagement und generell im Leben eine zentrale Rolle. Wer sich einfach nur im Trudel des Alltags treiben lässt und mal “schaut” was so kommt, bleibt vermutlich auf der Stelle stehen und ärgert sich in 20 Jahren dass er sich damals nicht aufraffen konnte.

Überlege daher:

  • Was ist mir in meinem Privatleben wichtig?
  • Was möchte ich im Beruf erreichen?
  • Wie soll mein Leben in 5, 10 und 20 Jahren aussehen?
  • Wie geht es mir gerade und was möchte ich daran verändern?

Anhand solcher Fragen kannst du anschließend deine Ziele oder Probleme formulieren und Methoden zu deren Umsetzung definieren, z.B.:

  • Nächstes Jahr möchte ich meinen Master Abschluss machen (Ziel), daher werde ich jeden Tag 1 Stunde mehr lernen (Methode)
  • Bei der Arbeit werde ich oft durch eMails und Nachrichten gestört und kann mich nicht konzentrieren (Problem), daher stelle ich in dieser Zeit ab sofort mein Handy aus (Methode)
  • Ich möchte mehr Sport machen (Ziel), daher reduziere ich meinen täglichen Fernsehkonsum um 30 Minuten (Methode)
  • Meine Freunde und Familie sehe ich durch die viele Arbeit nur selten (Problem), daher optimiere ich durch tägliche Planung meinen Tagesablauf und schaffe mir Zeit für die mir wichtigen Dinge (Methode)

Mit diesen Zielen und groben Lösungswegen vor Augen, richten wir unser tägliches Handeln komplett neu aus. Aufgaben, die zur Verwirklichung führen, werden bevorzugt, alles andere erlangt nur eine niedrige Priorität. Solange wir tatsächlich an die Ziele glauben, arbeiten wir sogar unbewusst an ihrer Umsetzung.

SMART

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Ob unsere Ziele wirklich gut gewählt sind, können wir mit Hilfe der SMART Methode überprüfen. Das eigentlich amerikanische Acronym für Specific, Measureable, Achievable, Relevant und Timed, lässt sich auch im Deutschen perfekt umsetzen.

Ein gutes Ziel ist spezifisch da schriftlich festgehalten, sowie klar und eindeutig definiert. “Ich will schlanker werden” ist ein guter Anfang, nach SMART jedoch noch viel zu ungenau. Besser sind konkrete Formulierungen wie “Ich will jede Woche 500 Gramm abnehmen. Dies erreiche ich durch täglich 30 Minuten Sport und weniger Fastfood”.

“Weniger Fastfood” ist jedoch sehr relativ und im Zweifel legen wir diese Definition zu unserem “Vorteil” aus. Eindeutige Angaben in messbarer Form helfen dagegen den Fortschritt zu überwachen und rechtzeitig geeignete Korrekturmaßnahmen zu ergreifen. Am besten setzten wir uns in regelmäßigen Abständen einzelne Meilensteine.

Damit wir wirklich alle Energie in unsere Ziele legen, müssen diese natürlich realistisch erreichbar und relevant für unser Leben sein. Dabei ist es gar nicht schlimm, wenn wir das Niveau etwas höher legen und nicht alles sofort und einfach erreichbar ist. Solange sie für attraktiv, lohnenswert und sinnvoll erscheinen, hilft uns der feste Glauben die einzelnen Schritte zu gehen.

Am Ende setzen wir den einzelnen Meilensteinen noch feste Deadlines. Dies baut den oft benötigten Druck auf, tatsächlich zu handeln und nicht der Aufschieberitis zu verfallen.

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