Tipps und Tricks – 13db Audio Knowledge
Tipps und Tricks

Geschäftskonto

Um im täglichen Buchhaltungschaos die Übersicht zu bewahren, hilft es die privaten und geschäftlichen Kosten strikt von einander zu trennen. Am besten laufen daher alle Steuern, Einnahmen und Ausgaben über ein separates Geschäftskonto und du zahlst dir selber ein “Gehalt” als Privatentnahme auf dein persönliches Girokonto.

Banken empfehlen an dieser Stelle gerne ein “Business-Konto” oder ein professionelles Geschäftskonto, das jedoch meist mit hohen Grundgebühren und Postenpreisen verbunden ist. Da wir auf unnötige Dienstleistungen wie Lastschriftverfahren verzichten können und sowieso nur wenige Buchungen tätigen, reicht auch ein normales, kostenloses Girokonto. Viele Internetbanken bieten diese mit attraktiver Verzinsung auch bei geringem Geldeingang an, aus eigener Erfahrung kann ich die Netbank, Deutsche Kreditbank oder die ComDirekt empfehlen.

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Rücklagen

Ist das Geld der Rechnung auf unser Konto eingegangen, vergisst man gerne, dass davon eigentlich nur ein Bruchteil der Gewinn ist. 19% gehören als Umsatzsteuer dem Finanzamt, es wollen Versicherungen und Beiträge bezahlt werden und am Jahresende wartet die Einkommens- und Gewerbesteuer. Wer alles als Privatentnahme sofort aus gibt, kann unter Umständen eine böse Überraschung erleben.

Besonders kritisch sind Momente, wenn sich Vorauszahlungen mit Nachzahlungen überlagern und so ungewohnt hohe Beträge an das Finanzamt gehen. Ist das Konto nicht gedeckt, musst der Fehlbetrag durch Krediten finanziert werden – Finanzämter kennen da kein Pardon. Daher am besten ein gutes Polster anlegen und berechnen wie hoch das eigene Gehalt wirklich sein darf.

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Unnötige Anschaffungen

Das erste hart verdiente Geld wird gerne auch in “unbedingt notwendige” Betriebsausstattung investiert. Ein neues Geschäftshandy mit passender Allnet Flat, ein schickes Notebook für die Büroarbeit, ein paar Effektgeräte und Plugins die man schon immer haben wollte oder vielleicht sogar einen Firmenwagen per Leasingvertrag?! Da all diese Dinge zu den typischen Betriebsausgaben gehören lässt sich damit sogar vortrefflich Steuern sparen.

Das ganze System funktioniert jedoch nur, wenn tatsächlich genug Aufträge hereinkommen und am Jahresende ein hoher Gewinn erzielt wird. Falls nicht werden die Investitionen zur bösen Schuldenfalle. Daher empfehle ich dir am Anfang: bleib bodenständig, benutzte die vorhanden Ressourcen und investiere nur wenn dir die Anschaffungen wirklich Vorteile und Mehreinnahmen bringen. Dem Kunden ist es meist egal, ob du im alten Volvo auf die Baustelle vorfährst oder die gelungene Aufnahme auf einem Mac oder Aldi Notebook entstanden ist.