Stromfilter

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Ach, unser armer Strom. Qualvoll in deutschen Kohlekraftwerken erzeugt, transformiert, über hundert Kilometer Hochspannungsleitungen in den Ortsverteiler gelangend, kommt er schließlich durch einfachste Hausverkabelungen an unvergoldeten Schukosteckdosen wieder zum Vorschein. Und an dieses unsaubere Gebilde seine Stereoanlage anschließen? Auf keinen Fall!

Conditioner

Die erste Gegenmaßnahme ist ein Power Conditioner, der sich wie Haarshampoo liebevoll um den einkommen Strom kümmert, ihn von Unsauberkeiten wie Rauschen befreit und mit geheimen Zusatzstoffen aufbereitet. So empfängt ein angeschlossenen Netzteil nur feinste Elektronen und verteilt diese an die einzelnen Bauteile.

Existiert mehr als nur eine Hifi Komonentente, splitten Conditioner den Strom in separate voneinander getrennte Ausgänge auf, so dass sich die Geräte nicht untereinander beeinflussen. Unterschiedliche Filtergruppen sind dabei speziell für digitale oder analoge Quellen angepasst und unterscheiden auch zwischen Verstärker und Zuspieler.

Power Cords

Der so veredelte Strom gelangt natürlich nicht über billigste Stromkabel an die Geräte, sondern erreicht die Stereoanlage über hypereine Metallverbindungen mit Durchmessern, die jedes Drehstromkabel neidisch machen. Dabei werden alle ungewollten Frequenzen ausser 50 und 60 Herz gefiltert, die Leiter sind exakt parallel zueinander verlegt, bestehen aus über 200 gegenläufigen Doppelhelixe und sind mehrfach gegen magnetische Wechselfelder abgeschirmt.

Kost ja nix

Für ein Heimkino hochgerechnet, darf der geneigte Kunde mit vierstelligen Beträgen rechnen. Ein Wireworld Silver Electra Netzkabel wird mit bis zu 700 Euro gehandelt (2 Meter), die 8 fach Steckdosenleiste “Referenz” von Inakustik liegt bei erschwinglichen 450 Euro. Zum Vergleich: bei IKEA gibt es Kabel und Verteiler für unter 10 Euro und dennoch kommt aus der Stereoanlage guter Klang.

Möchtest du deiner Hardware unbedingt etwas gutes tun, investier das Geld besser in eine unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) mit integriertem Spannungsschutz. Auch hier wird Strom “veredelt”, allerdings auf sinnvolle Art und Weise bei einem fairen Preis.

 

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